Die Kunst des klugen Handelns

Quelle: wikipedia.org

Das Buch „Die Kunst des Klugen Handelns“ wurde vom Autor Rolf Dobelli geschrieben und erschien 2018 in der 9. Auflage. Rolf Dobelli lebt in der Schweiz und hat an er Universität St. Gallen promoviert. Danach arbeite  unter anderem in verschiedene Firmen als Geschäftsführer. 1999 gründete er eine eigene Firma, die sich auf das zusammenfassen von Büchern spezialisiert hat. Zudem lebte er mehrere Jahre im Ausland.  Ab 2011 wollte er sich vermehrt aufs Schreiben konzentrieren und veröffentlichte immer wieder Kolumnen in verschiedenen Zeitungen.


Inhalt

Das Buch umfasst ohne Anhang 212 Seiten und ist nach den 52 Irrwege gegliedert. Jedes Kapital ist ca. drei Seiten lang und begingt mit einer farbigen Illustration. Diese Bilder sind eine schöne Abwechslung für das Auge und bringen etwas Farbe ins Buch. Ich fand es immer interessant zu sehen, wie der Zeichner das Thema des Kapitals umsetzte. Der Autor veranschaulicht in jedem Kapital mit kleinen Geschichten oder eigenen Erfahrungen das Thema. Am Ende eines Kapitel gibt es immer einen klaren Ratschlag. 

Buchkritik

Die Sprache in diesem Buch ist einfach zu verstehen und lässt sich leicht lesen. Der Autor versucht nicht, die Themen möglichst kompliziert zu erklären, sondern schreibt sehr direkt. 

Bei den meisten Kapiteln teile ich die Meinung mit dem Autor. Vor allem bei Themen, die ich selber schon erlebt habe, kann ich die Meinung mehr Unterstützen, als von mir Fremden Situationen. Jedoch gibt es auch einzelne Kapiteln, bei denen ich nicht gleicher Meinung bin. Man merkt, dass der Autor Wirtschaft studiert hat, da es bei einigen Themen um die Wirtschaft geht. Genau diese Kapiteln sehe ich zum Teil sehr kritisch.  Zum Beispiel das Kapitel „Wie sie als Manager bessere zahlen ausweisen, ohne etwas dafür zu tun“. Es mag sein, dass die Methoden funktionieren und es normal ist, dass solche Techniken in den Firmen angewendet werden. Jedoch doch sollte das doch nicht das Ziel sein! Genau dafür ist ein Manager da, um Massnahmen zu ergreifen, die Beispielsweise die Verkaufszahlen wieder erhöhen. Schlussendlich bringt eine geschönte Statistik nichts, wenn neben der Statistik nichts verbessert wurde. Vor allem wer Langfristig denkt, ist damit auf dem Holzweg. 

Auch das Kapitel “ Wie sie mit Boni die Motivation zerstören“ sehe ich völlig anders. Klar ist Geld nicht immer die beste Wahl, um Menschen zu ködern. Wie im Buch auch erwähnt entwertet man unter Freunden sei Hilfe, wenn man für jede Hilfe Geld bezahlt. Jedoch in Firmen ist ein Boni meiner Meinung nach auch eine Wertschätzung vom Unternehmen. Die Firma gibt etwas vom Erfolg an die Mitarbeiter weiter, die für den Erfolg mindestens eine mitverantwortlich waren. Das wirkt motivierend auf die Mitarbeiter.  Übrigens ist ein Lohnzuschlag pro eingeheimste Spende ist kein Boni, sondern eine Provision. Das war im Buch falsch geschrieben. 

Fazit

Kaufempfehlung: 4/5

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