Neuanfang mit ETFs

Neuanfang mit ETFs

Letzte Woche konnte ich endlich mein Wertschriftenkonto bei einer grossen Schweizer Privatbank auflösen. Ich hatte dort mehrere Aktienfonds gehalten, die ich nun losenwerden  wollte, da ich auf ein anderes Finanzprodukt umsteigen möchte. Zusätzlich war ich mit den enorm hohen Gebühren bei dieser Bank sehr unglücklich. Darum musste eine Alternative her, die keine horrenden Gebühren verlangt und auf eine Kontoführungsgebühr verzichtet.

Für das Auflösen des Depots musste ich persönlich vorbei gehen. Ich konnte mir schon denken, warum ich persönlich vorbei musste und es nicht per Telefon erledigen konnte. So kann mir die Bank einfacher ein neues Produkt andrehen, welches ich eigentlich nicht möchte. Nach dem erreichen der Bank wurde ich wie vermutet in einen abgeschirmten Nebenraum begleitet. Dort wartete ich einige Minuten, bis eine sehr junge Mitarbeiterin erschien. Sie wirkte ziemlich unsicher und fragte mich nach den Gründen, die zu der Depotauflösung geführt haben. Die Antwort mit den überteuerten Gebühren nahm sie wortlos entgegen. Ich wunderte mich, dass sie nicht versuchte mich umzustimmen oder noch ein anderes Produkt anzudrehen.  Schlussendlich brauchte ich über eine halbe Stunde um mein Wertschriftenkonto zu schliessen.

Nun bin ich dabei mein ETF Portfolio aufzubauen. Bei meinem Broker hab ich keine Kontoführungsgebühren und kann mir ab 1000 CHF den ETF gebührenfrei erwerben. Ideal um nach dem Grundsatz BUY & HOLD zu investieren. Lange hab ich mir auch den Kopf darüber zerbrochen, ob ich mir einen thesaurierenden oder ausschüttenden ETF kaufen sollte. Beides hat seine Vor- und Nachteile, die ich aber in einem zukünftigen Beitrag näher beleuchten werde. Schlussendlich habe ich mich dafür entschieden, dass ich mit der ausschüttenden Variante starten werde und dann später noch thesaurierende ETFs dazu kommen. Aus dem einfachen Grund, dass ich durch die Ausschüttungen meine Motivation hoch halten kann. Bei der thesaurierenden Variante sind die Gewinnen weniger offensichtlich und darum weniger motivierend.

Die Aufteilung in meinem ETF Portfolio sieht folgendermassen aus:

ETF Portfolio Aufteilung

  • Index auf die ganze Welt
  • Index auf Europa
  • Index auf Schwellenländer
  • Index auf Asien

 Durch diesen Aufteilung ist eine breite Diversifikation gewährleistet. Auf einen Kauf von Anleihen verzichte ich vorrerst einmal. Da im Moment schweizer Anleihen keine Renditen abwerfen, würde höchstens ein Anleihe-ETF in Frage kommen. Doch vorrest starte ich mein Portfolio ohne Anleihenanteil.

Wie sieht dein ETF Portfolio aus? Bei Fragen oder Anregungen kannst du gerne einen Kommentar verfassen oder mir direkt über das Kontaktformular schreiben.

Comments ( 3 )

  1. ReplySparkojote
    Hallo, Freut mich das du dich endlich für eteas konkretes entschieden hast! Ich sehe es ähnlich mit der Motivation, vor allem am Anfang ist es wichtig dran zu bleiben! Ich habe gerade gesehen das du eine Sparquote von 20% angesetzt hast, ich denke hier isnd locker 40% möglich wenn nicht sogar mehr ;-) Gruss Der Sparkojote
    • ReplyErfolgsmaschine
      Hi Sparkojote

      Ich hab meine Sparquote zu beginn bewusst ein bisschen tiefer angesetzt. Werde sie aber in nächster Zeit noch erhöhen.

      -Erfolgsmaschine
  2. ReplyFinanzielle Freiheit
    Hallo Erfolgsmaschine,

    Erstmals Glückwunsch zu Deinem Blog - viel Freude und Erfolg damit!

    Zur Sparquote folgender Tipp - ja mit 20% starten ist ja schön und gut, dann aber dramatisch steigern! - lies mehr unter: https://meinefinanziellefreiheit.com/2016/06/30/automatisiertes-sparen/

    Zu Deiner ETF Strategie kann ich Dir nur zustimmen - auch hierzu zwei weiterführende Hinweise: https://meinefinanziellefreiheit.com/2016/11/24/aktive-passive-fonds/ und https://meinefinanziellefreiheit.com/2017/01/19/etf-auswahl/

    Viele Grüße,
    FF

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