Budget planen – Leicht gemacht!

Budget planen – Leicht gemacht!

Die Budgetplanung ist ein wichtiger Teil im Finanzmanagement. Vor allem wenn das Geld knapp ist, sollte eine Budgetplanung nicht fehlen. Meistens Personen aus der jüngeren Generation (zu der ich mich auch zähle), haben Mühe mit den Finanzen und verschulden sich schnell. Darum sollte man sich schon früh über seine Ausgaben Gedanken machen und sie tracken. Ich empfehle jedem unabhängig von Einkommen und Vermögen eine Budgetplanung durchzuführen.

Hast du noch kein Budgetplan? Dann erkläre ich dir im nächsten Abschnitt wie du Schritt für Schritt vorgehen kannst.

IST-Zustand
Der erste Schritt ist es, deine Ausgaben und Einkünfte mindestens 1 Monat lange zu protokollieren. Somit hast du ende Monat deinen IST-Zustand festgehalten. Nun kannst du deine Angaben durchgehen und ein erstes zwischen Fazit ziehen.  Sind deine monatlichen Ausgaben höher als deine Einkünfte? Vielleicht fällt dir plötzlich auf, dass deine Ausgaben für Essen extrem hoch sind und du sie nun in der Zukunft reduzieren willst. Wie das protokollieren besonders einfach geht, erfährst du weiter unten.

Plan erstellen
Im zweiten Schritt geht es nun darum, dir für verschiede Bereiche ein Ziel Budget zu definieren. Zuerst fasst du deine Ausgaben in verschiede Bereiche zusammen. Zum Beispiel Essen, Freizeit, Wohnen,  und Auto könnten deine Bereiche heissen. Nun überlegst du dir, wie viel du in jedem Bereich ausgeben möchtest maximal oder wo du kürzen musst, damit du nicht zu viele ende Monat ausgeben hast.

Hilfsmittel fürs Tracking
Es bestehen mehrere Möglichkeiten, wie du deine Ausgaben tracken kannst. Ganz oldschool kannst du das auf einem Blatt Papier oder in einer Excel Tabelle bewerkstelligen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Daten online auf einer Webseite einzutragen. Ich favorisiere eine Variante, bei der ich überall meine Auslagen eintragen kann. Dafür bieten sich Apps hervorragend an, da man das Smartphone so gut wie immer dabei hat.

App 1: Budgetberatung Schweiz
Die App wurde von der Budgetberatung Schweiz entwickelt und ist komplett kostenlos. Ich weiss nicht, ob sie auch im deutschen AppStore vorhanden ist, jedoch für Schweizer wäre es eine gute Option. Das Design ist jetzt nicht das beste, aber reicht völlig aus. Es sind alle wichtigen Funktionen enthalten. Leider sind bei diesem App die Update-Abstände eher gross. Jeder der vollen Funktionumfang zum Nulltarif haben möchte ist bei dieser App richtig.

App 2: Spendee
Das App mit dem Name Spendee finde ich vom Design sehr gelungen. Enthält schöne Darstellungen in Kreis- und Liniendiagramme. Wem der Datenschutz wichtig ist, der kann die App auch ohne Account benutzten und den Zugriff aufs Internet in den Einstellungen unterbinden. Der Nachteil ist, dass nur ein Budget erstellt werden kann, ansonsten muss ein teures monatliches Abo abgeschlossen werden. Wer sich mit einem Budget zufrieden geben kann, ist mit dieser App gut bedient.

SOLL-Zustand
Immer ende Monat erreicht man den SOLL-Zustand und kann ihn mit dem IST-Zustand vergleichen. Habe ich mein Budget für Nahrungsmittel überschritte oder nicht? Ich hatte eine Zeitlange extrem hohe Auslagen bei der Nahrung. Die täglichen Kioskbesuche haben sich summiert und meinem Bankkonto nicht gut getan. Ich kam dann zum Entschluss, dass ich diese täglichen ungesunden Einkäufe lieber streiche, da ich sie eigentlich nicht brauche.

Trackst du deine Ausgaben auch in einer App? Bei Fragen oder Anregungen kannst du gerne einen Kommentar verfassen oder mir über das Kontaktformular eine Nachricht schreiben.

Comments ( 2 )

  1. ReplyWilhelm
    Danke für die tolle Idee, dafür ein App zu nutzen. Schritt eins mache ich schon seit vielen Jahren, dass der Ist zustand dokumentiert wird. Alelrdings bin ich bei Finanzen gern nicht digital unterwegs, die Zahlen habe ich gern direkt auf Papier. Trotzdem nehme ich deine Anregungen gern an! Liebe Grüße!
    • ReplyErfolgsmaschine
      Danke für dein Kommentar!

      Gruss Fabian

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